Einen Schnitt für Mama, einen doppelt so großen Schnitt für Papa, ein paar weitere Schnitte für meine Freunde die sich einen Dreck für mich interessieren und den größten Schnitt für mein Leben, das inzwischen so abgestürzt ist das man es kaum glauben mag. Nun trägt mein Arm, für eine kurze zeit, diese ganzen Lasten die ich in mir habe. Die dort nicht heraus wollen, die mich nicht weiterleben wollen. Sie lassen es einfach nicht zu, egal wie sehr ich mich bemühe!
und ich erlebe diese träume als ob sie echt wären, sie fühlen sich wenigstens so an, ich bekomme angst, will fliehen, renne weg, fliege schon fast und bin weg von hier, doch egal wie weit ich von euch weg bin, dieser schmerz hat sich tief in mir eingefressen, ihn loszuwerden ist unmöglich, immer wieder drehe ich mich um, jeder von euch steht dort, ich renne einfach nicht schnell genug, immer schneller, gerade aus, rechts, links, weg von hier. Ich bin so kaputt, aufeinmal falle ich, falle herunter auf einen harten boden, mir tut alles weh, ich liege da und komme nichtmehr hoch, irgendetwas drückt mich nach unten, meine kraft, meine stärke, alles ist weg. ich bin bewegungslos, meine augen schließen sich, ich bin verloren mitten in dieser welt und kann nichts daran ändern, dieses etwas das immer bei mir ist, mir nicht von der seite weicht, dagegen komme ich nicht an, ich schaffe es einfacht nicht

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